Weniger ist mehr

dshah yoga 9027709 640

Fasten ist ein Ritual, das in vielen Kulturen praktiziert wird. Im Christentum ist die Fastenzeit 40 Tage vor Ostern bekannt, im Islam ist es Ramadan und auch im Judentum und im Hinduismus gibt es feste Fastentage.
In schamanischen Traditionen wird zur Reinigung gefastet und ein Trend ist das „Detoxing“ welches zur Entgiftung von Körper und Geist (z-B. Digital Detox) dienen soll.

Mit weichem Hintergrund auch immer, fasten hat viel mit Reinigung zu tun. Denn es bedeutet immer Verzicht. Verzicht auf Gewohntes, also Konsum, der oft unbewusst
„passiert“.

Wenn wir fasten, öffnen wir unser Bewusstsein und geben ihm Raum. Durch Verzicht entsteht Raum in dem Wahrnehmung möglich wird.
Denn in einem Alltag in dem Essen jederzeit verfügbar ist, wir ständigen Reizen durch Soziale Medien, Termine und Handy ausgesetzt sind, sind wir permanent von uns abgelenkt.
Im Verzicht – ob auf Nahrung, Medien oder Konsum – nimmst du deinem Nervensystem die Überreizung. Dadurch kannst du klarer denken, deine Gefühle und Bedürfnisse bewusst spüren. Du hörst dich wieder.
Beim Verzicht auf Nahrung reguliert sich der Blutzucker und es entsteh geistige Klarheit, die zu besserer Konzentration führt. Der Körper wird ruhiger und der Geist wacher.

Fasten ist ein rundum Gewinn für Körper und Geist. Es durchbricht im bewussten Verzicht Muster und wir machen mal Pause.
Pause ist ein Zaubermittel.
Während dieser Pause identifizierst du deine Gewohnheiten und kannst erkennen womit du dich sonst betäubst.
Fasten konfrontiert dich mit dir selbst.

Und im Fasten, während dieser Pause indem wir loslassen, schaffen wir Platz für Verbindung, Intuition, Sinn und Dankbarkeit.

Die bewusst gewählte Leere schafft Potenzial und ist die Voraussetzung aus der Fülle entstehen kann.


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