„Wenn ich nur erst dies und das gemacht habe, dann…“
Diese Haltung beschreibt ein stark verbreitetes inneres Aufschiebemuster:
Erst wenn ich richtig vorbereitet bin…
Erst wenn ich mehr Zeit/Geld habe…
Erst wenn ich fertig bin…
Wir sind uns gar nicht im Klaren darüber, dass wir uns damit selbst in die Warteschleife stellen und das Leben in die Zukunft verschieben.
Das Leben beginnt später nach dem Motto wenn ich sicher bin, dann gehe ich los.
Oft ist diese Haltung verbunden mit Glaubenssätzen, den wir schon in der Kindheit eingetrichtert bekommen haben:
Wenn du deine Hausaufgaben fertig hast darfst du spielen gehen.
Wenn du das Mittagessen aufgegessen hast, darfst du etwas Süßes.
Wenn du heute brav bist darfst du am Abend einen Film schauen.
Heute erlegen wir uns selbst diese Bedingungen auf:
Wenn ich erst mal dies und das geregelt habe, dann darf ich mutig handeln, glücklich sein, mich lebendig fühlen…
Dahinter steckt in der Regel
– Angst (so, wie ich jetzt bin, reicht es noch nicht)
– die Hoffnung, dass äußere Umstände irgendwann richtig sein werden
Dadurch halten wir uns immer im Vorher und nicht im eigentlichen Leben
Leben ist das, was passiert während du beschäftigt bist, andere Pläne zu machen. John Lennon
Dein Leben passiert jetzt und das Leben ist immer unperfekt.
Es geht eben nicht darum, zu warten bis der Sturm vorbei ist –
es geht darum im Regen tanzen zu lernen.
Regen ist gleichzusetzen mit Herausforderung, Chaos, unperfekten Lebensphasen und Unfertigkeit.
Du wirst nie fertig – das Leben ist jetzt, auch wenn es regnet.
Ein Hoch auf das Bewusstsein: Finde Lebendigkeit im JETZT!

